Turbodiesel und TDI
Diesel und Turbo sind wie füreinander gemacht. Hier siehst du, warum beim Diesel mehr Luft direkt mehr Kraft bedeutet, wie verstellbare Schaufeln im Turbo schon knapp über Leerlauf Druck machen, was hinter den drei Buchstaben TDI steckt und was beim Chiptuning und in der Werkstatt auf dich wartet.
Station 1Warum Diesel und Turbo ein Traumpaar sind
Vereinfachtes Modell eines 1,9-Liter-Vierzylinders mit Ladeluftkühler, 20 °C Außenluft. Rauchgrenze hier bei λ 1,3 (typischer Auslegungswert moderner Diesel). Der Kolben bewegt sich in Zeitlupe. Grundlagen zur Selbstzündung: Lektion D1, zum Turbo selbst: Lektion A1.
Station 2VTG: der Daumen auf dem Gartenschlauch
Probier mal: Drehzahl 1.300 bei Vollgas, dann auf „fester Lader“ umschalten. Danach von Hand die Schaufeln bei 4.000 U/min zumachen. Vereinfachtes Modell eines 1,9-Liter-TDI, Soll-Ladedruck etwa 1 bar. Das Rad dreht im Bild stark verlangsamt.
Station 3TDI und EDC: der Dirigent kommt dazu
Alte Mechanik gegen Elektronik
Kleine Geschichte des Turbodiesels
Station 4Rauchgrenze und Chiptuning: was hält, was leidet
Alle Grenzen sind Beispielwerte (Kupplung neu 380 Nm, Zweimassenschwungrad 400 Nm, Abgastemperatur vor Turbine etwa 820 °C, Rußfilter serienmäßig etwa alle 500 km frei brennen). Jede Leistungssteigerung muss in Deutschland eingetragen werden, sonst erlischt die Betriebserlaubnis.