Diesel-
Grundlagen
Kein Funke, keine Zündkerze: Der Diesel quetscht Luft so fest zusammen, dass sie glühend heiß wird. Spritzt dann Diesel hinein, brennt er von allein. Hier probierst du aus, warum das klappt, warum ein alter Diesel nagelt, warum er im Winter vorglühen muss und was dir die Farbe vom Rauch verrät.
Station 1Zünden ohne Funken
Vereinfachtes Modell bei 2.000 U/min, warmer Motor (die Luft hat sich im Einlass auf etwa 60 °C aufgewärmt; Lektion 5 rechnet mit 20 °C, darum sind die Werte hier etwas höher). Einspritzbeginn fest bei 12° vor OT. Echte Werte hängen stark vom Motor ab.
Gas geben ohne Drosselklappe
Station 2Vorkammer, Wirbelkammer oder direkt?
Typische Werte älterer Pkw-Saugdiesel mit mechanischer Pumpe. Balken sind Vergleichswerte, keine Messungen.
Kurze Geschichte: vom Patent zum Pkw-Diesel
Station 3Glühkerze und Kaltstart
Vereinfachtes Modell mit typischen Werten. Wie lange die Lampe leuchtet, regelt beim echten Auto ein Steuergerät nach der Kühlwassertemperatur, bei älteren Modellen ein Zeitrelais.
Station 4Die mechanische Einspritzpumpe
Die Verteilerpumpe mit Regler zum Ausprobieren
Schema einer Pkw-Verteilerpumpe mit Leerlauf-Enddrehzahl-Regler. Abregeldrehzahl und Mengen sind Beispielwerte; jede Pumpe ist auf ihren Motor eingestellt. Die Bewegung ist stark verlangsamt.
Kälte-Check: wann wird Diesel zu Sülze?
Grenzwerte nach DIN EN 590 für Deutschland (CFPP): Sommerdiesel 0 °C (15. April bis 30. September), Übergang −10 °C, Winterdiesel −20 °C (16. November bis Ende Februar). Viele Tankstellen liefern bessere Qualität. Der Bonus durch die Filterheizung ist ein grober Richtwert.