Variable Ventilsteuerung
In Lektion 2 hast du gesehen: Die Nockenwelle bestimmt, wann die Türen des Motors auf- und zugehen. Eine feste Nockenwelle kann aber nur eins richtig gut: kräftig untenrum oder stark obenrum. Hier lernst du, wie VANOS, VVT-i, VTEC und Valvetronic dem Motor beides beibringen, und was in der Werkstatt dabei kaputtgeht.
Station 1Das Problem: eine Nocke für alles
Station 2Nocke verdrehen: der Nockenwellenversteller
Vereinfachtes Modell: Grundstellung Einlass öffnet 5° nach OT, Verstellbereich 50° Kurbelwinkel (°KW). Der Versteller dreht im Bild langsam mit, die Flügel zeigen die Verdrehung übertrieben groß.
Station 3Nocke umschalten: VTEC und Co.
Beispielmotor: 1,6-Liter-VTEC-Saugmotor, Werte typisch und geglättet. Die Nockenwelle dreht in Zeitlupe. Der Ton ist nur ein Klang-Modell, kein echter Motor.
Station 4Hub statt Drosselklappe: Valvetronic und MultiAir
Grobe Abschätzung für einen Saugmotor. Gezeigt werden nur Ausstoßen und Ansaugen (die „Ladungswechsel-Schleife“), Verdichten und Arbeiten sind weggelassen.
Wer kam wann? (Auswahl, jeweils erstes Serienauto)
Station 5Werkstatt: wenn der Versteller nicht mitspielt
Das Steuergerät fährt ein festes Programm: Leerlauf, Gas geben, Teillast, Vollgas untenrum, je 3 Sekunden. Fehlercodes nach SAE J2012 (OBD-II), wann genau ein Code gesetzt wird, legt jeder Hersteller selbst fest.