Doppelkupplung, CVT und automatisiertes Schalten
Kein Kupplungspedal, trotzdem kein Wandler: Hier lernst du die drei anderen Wege, ein Auto automatisch zu schalten. Ein Roboter am Schaltgetriebe, zwei Kupplungen, die sich den Staffelstab übergeben, und ein Stahlband zwischen zwei Kegeln, das gar keine Gänge mehr kennt. Und was in der Werkstatt dabei kaputtgeht.
Station 1Der Roboter schaltet: automatisiertes Schaltgetriebe
Vereinfachtes Modell, gleicher Motor, gleiche Schaltpunkte, Vollgas aus dem Stand. Das Nicken ist in der Zeichnung übertrieben dargestellt. Echte Schaltzeiten hängen stark vom Fahrzeug, vom Fahrprogramm und vom Fahrer ab.
Station 2Doppelkupplung: der Staffellauf im Getriebe
Schaltvorgänge laufen hier in Zeitlupe (etwa 8-mal langsamer), damit man die Übergabe sieht. „Letzte Schaltung“ zeigt die Modell-Dauer in Echtzeit. Schema eines 6-Gang-Getriebes mit einer Abtriebswelle, der Rückwärtsgang ist weggelassen. Echte DSG haben oft zwei Abtriebswellen und 7 Gänge.
Trocken oder nass? Der Stau-Test
Schematisches Wärme-Modell, keine Herstellerwerte. Es zeigt nur den Unterschied: Luftkühlung gegen Ölkühlung. Wann und wie ein echtes Getriebe warnt, ist je nach Hersteller verschieden.
Kleine Geschichte
Station 3CVT: stufenlos mit Band und Kegeln
Vereinfachtes Modell. Die Übersetzung gilt nur für den Variator, dazu kommt noch der Achsantrieb. Spreizung hier etwa 6 : 1, typisch sind laut Literatur etwa 5 bis 8. Zum Anfahren nutzt ein echtes CVT einen Wandler oder eine Anfahrkupplung.
Kleine Geschichte des CVT
Station 4Werkstatt: typische Fehler
Symptom → Ursache → Prüfen → Abhilfe
Gebrauchtwagen-Check: Probefahrt mit DSG, CVT oder ASG
Hake an, was dir bei der Probefahrt auffällt. Am besten mit kaltem Getriebe starten und 20 Minuten fahren, auch im Stadttempo und rückwärts.