Schaltgetriebe und Synchronisierung
Im Schaltgetriebe drehen sich alle Zahnräder ständig. Trotzdem trägt immer nur ein Paar die Kraft. Hier schaltest du selbst durch die Gänge, siehst den Kraftfluss, lernst, warum ein Ring aus Messing das Krachen verhindert, und wie der Mechaniker am Geräusch hört, welches Lager hinüber ist.
Station 1Aufbau: Alle drehen, einer schließt
Die Bauteile
Station 2Synchronisierung: erst mitlaufen, dann aufspringen
Modell mit typischen Größenordnungen: Kegelwinkel etwa 6,5°, Reibwert Messing in Öl etwa 0,1, Hebelübersetzung 6 : 1, Trägheit der Eingangsseite 0,012 kg·m², Übersetzungen wie beim RX-7 FD. Echte Getriebe unterscheiden sich, die Zusammenhänge stimmen.
Die Teile der Synchronisierung
Klassiker-Technik: Zwischengas und Zwischenkuppeln
Station 3Getriebeöl, Gestänge und Seilzüge
Ölstand prüfen: so geht’s bei den meisten Schaltgetrieben
Station 4Werkstatt: typische Fehler
Symptom → Ursache → Prüfen → Abhilfe
Geräusch-Detektiv: Wann brummt es?
Faustregeln für ein Längsgetriebe mit direktem 4. Gang (3 Wellen). Beim Frontquer-Getriebe gibt es keinen direkten Gang, dort hilft der Vergleich Zug/Schub und Leerlauf. Echte Geräusche überlagern sich, im Zweifel mit Stethoskop oder Abhörgerät an mehreren Stellen vergleichen.