Der Wankelmotor
Ein Dreieck, das sich in einer Erdnuss dreht, und damit einen Sportwagen antreibt. Wie das grundsätzlich klappt, kennst du aus Lektion L4. Hier geht es tiefer: warum die Welle dreimal so schnell dreht, wie die Dichtleisten die Kammern dicht halten, warum der Motor absichtlich Öl schluckt und zwei Kerzen pro Kammer braucht. Und was du in der Werkstatt am RX-7 wissen musst.
Station 1Die Exzenterwelle: dreimal rum, einmal Rotor
Das Grundprinzip (Erdnuss-Gehäuse, drei Kammern, vier Takte gleichzeitig) steht in L4 Bauformen. Hier schauen wir in die Mitte des Motors: Wie wird aus dem kreisenden Dreieck eine drehende Welle?
Station 2Dichtungen: das Herz und die Achillesferse
Die Werte oben sind auf 250 U/min Anlasserdrehzahl umgerechnet, wie es ein Wankel-Tester macht. Die Balken und die Kurve im Bild zeigen, was ein einfaches Manometer bei der eingestellten Anlasserdrehzahl ablesen würde. Richtwerte nach Racing Beat, Modell vereinfacht.
Die vier Dichtungen
Station 3Öl mit Absicht und zwei Zündkerzen
Stark vereinfachtes Modell: Die Leading-Kerze zündet hier fest 8° vor OT, die Flamme läuft mit der Strömung nach vorn schneller als nach hinten. An den dünnen Enden verlischt sie immer (Quench-Zone).
Station 4Ein- und Auslass: Seite oder Umfang?
Und die Aufladung? Der 13B-REW im RX-7 FD hat zwei Turbos nacheinander (Registeraufladung). Wie die Klappen und Unterdruckschläuche arbeiten, zeigt der Simulator in A1 Turbo und Kompressor.