Benzin-Direkteinspritzung
Bisher kam der Sprit vor dem Einlassventil dazu. Jetzt spritzt die Düse direkt in den Brennraum, mit bis zu hundertmal so viel Druck und genau im richtigen Moment. Das macht Motoren sparsamer und kräftiger, bringt aber neue Probleme in die Werkstatt.
Station 1Wohin wird gespritzt?
Kleine Geschichte der Benzin-Direkteinspritzung
Station 2Im Brennraum: wann, wie fein, wohin?
Zeitlupe: Der Motor dreht hier stark verlangsamt, der Strahl wird länger gezeigt als er wirklich dauert. Die Werte rechts gelten für die echte Drehzahl. Zündfunke fest bei 20° vor dem oberen Totpunkt.
Station 3Kühlen durch Verdampfen: mehr Verdichtung, mehr Turbo
Stark vereinfachtes Modell: Ansaugluft 45 °C, Verdichtung ohne Wärmeverluste, Klopfneigung über den Zündverzug am Ende der Verdichtung. Echte Motoren haben zusätzlich Klopfregelung, Ventilsteuerung und Brennraumform. Die Zahlen zeigen die Richtung, keine Motordaten.
Station 4Die Bauteile: vom Tank bis in den Brennraum
Drei Wege, die Sprit-Wolke zur Kerze zu bringen
Station 5Schattenseiten und Werkstatt
Modell mit Beispielwerten. Wie schnell Beläge wachsen, hängt stark vom Motor, vom Öl, von der Kurbelgehäuseentlüftung und vom Fahrprofil ab.