Osaka Classic Garage/ Motorenkunde/ Benziner 1 · B4 · Motronic und Zentraleinspritzung
Modul Benziner 1 · Gemischaufbereitung · Lektion B4

Motronic und Zentral­einspritzung

Ab 1979 entscheidet ein digitales Steuergerät über Sprit und Funke zugleich. Es liest seine Werte aus Tabellen, den Kennfeldern. Hier blätterst du selbst darin, spielst mit dem Einspritz-Zeitpunkt und vergleichst die günstige Zentraleinspritzung mit einem Ventil pro Zylinder. Sensoren und Regelkreis kennst du schon aus Lektion 7.

Station 1Ein Gehirn für Sprit und Funke

Im Alltag: ein Dirigent statt zwei Kapellen

Was passiert gerade?
Rechner–
Zündzeitpunkt kommt aus–
Temperatur für die Zündung–
Klopfen wird gehört–

Die wichtigsten Teile

Station 2Kennfelder: der Fahrplan im Steuergerät

Im Alltag: im Busfahrplan nachschlagen

Fahrsituation
oder ein Kästchen antippen
Zündwinkel–
Einspritzzeit–
Klopfgrenze (typisch)–
Reserve bis Klopfen–
Gerechnet aus den Stützstellen–
Chiptuning ausprobieren

Vereinfachtes Kennfeld eines Saugmotors mit 12 × 10 Stützstellen. Die Werte sind typische Größenordnungen, keine Daten eines bestimmten Autos.

Station 3Wann wird gespritzt? Simultan, in Gruppen, sequenziell

Im Alltag: vier Gäste, vier Teller

AnsaugenVerdichtenArbeitenAusstoßenEinspritzungEinlassventil offen
Last
Motor
Einspritzungen je Ventil und Arbeitsspiel–
Einspritzdauer–
Reaktion auf Gasstoß, spätestens nach–
Wandfilm–
So lange wartet der Sprit vor dem geschlossenen Einlassventil

Zeitlupe: Ein Arbeitsspiel (zwei Kurbelwellenumdrehungen) dauert hier 4 Sekunden. Die Zahlen rechts gelten für die echte Drehzahl.

Station 4Zentraleinspritzung: ein Ventil für alle

Im Alltag: Gießkanne oder Tropfschlauch

Single Point gegen Multi Point
Motor
Saugrohrvorwärmung (nur Single Point)
Einspritzventile1 gegen 4
Kraftstoffdruck (typisch)≈ 1 bar gegen ≈ 3 bar
Größte λ-Abweichung Single Point–
Größte λ-Abweichung Multi Point–

Die Farbe der Zylinder zeigt, wie weit das Gemisch dort von λ = 1 weg ist. Drück auf „Gasstoß!“ und vergleiche. Vereinfachtes Modell ohne Beschleunigungsanreicherung.

Station 5Aus der Werkstatt: Symptom, Ursache, Prüfung

Im Alltag: der Detektiv mit der Lupe

Fehlersuche an der Zentraleinspritzung
Fehler einbauen
Leerlauf–
Lambda–
Fehlerspeicher–

Die Szene läuft in Schleife: 4 s Leerlauf, 4 s konstant Gas halten, 4 s wieder Leerlauf. Typische Fehlerbilder, vereinfacht. Wie ein Steuergerät reagiert, hängt vom Hersteller ab.

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