D-, L- und LH-Jetronic
Ab 1967 bekommt der Benziner einen kleinen Computer. Er misst die Luft, rechnet und öffnet an jedem Zylinder eine Düse für ein paar tausendstel Sekunden. Hier siehst du, wie das Einspritzventil arbeitet, mit welchen drei Tricks die Jetronic die unsichtbare Luft misst und woran man typische Fehler in der Werkstatt erkennt.
Station 1Vom Vergaser zur Einspritzung
Vereinfachtes Bild: Wie ungleich ein Vergaser verteilt, hängt stark vom Saugrohr ab. Die Zahlen zeigen die Richtung, keine Messwerte.
Station 2Das Einspritzventil: ein Wasserhahn mit Stoppuhr
Zeitlupe: Der weiße Strich läuft stark verlangsamt über zwei Kurbelwellenumdrehungen. Modell wie bei der L-Jetronic: eine Einspritzung pro Umdrehung, typisches Ventil mit etwa 2,2 mg pro Millisekunde bei 2,5 bar.
Station 3Wie misst man unsichtbare Luft? D, L und LH
Vereinfachtes Modell eines 2,0-Liter-Vierzylinders ohne Lambdaregelung, Ansaugluft 20 °C. Alle drei Systeme haben einen Lufttemperaturfühler, darum ist Temperatur hier kein Thema. Die L-Jetronic spritzt zweimal pro Arbeitsspiel die halbe Menge, die D-Jetronic einmal die ganze.
Station 4Kaltstart, Warmlauf und die kleinen Helfer
Station 5Werkstatt: Symptom erkennen, Ursache finden
Beispiel: L-Jetronic ohne Lambdaregelung und ohne Fehlerspeicher, wie bei vielen Autos der 1970er und frühen 1980er. Symptome vereinfacht, echte Autos zeigen oft Mischbilder.