K- und KE-Jetronic
Kein Computer, kein Takt: Bei der K-Jetronic misst die Luft sich ihren Sprit selbst zu. Eine Scheibe, ein Hebel, ein Kolben und vier Ventile, die ohne Pause sprühen. Ab 1973 steckte das im Porsche 911, später im Golf GTI und in vielen Mercedes. Die KE-Jetronic setzte dann einen kleinen Computer obendrauf.
Station 1Die Luft misst sich ihren Sprit selbst zu
Warmer Motor. Vereinfachtes Modell eines 1,8-Liter-Vierzylinders. Die Kolben laufen in Zeitlupe, die Werte gelten für die echte Drehzahl.
Station 2Mengenteiler: Jeder Zylinder kriegt gleich viel
Die Bauteile: vom Tank bis zur Düse
Station 3Kalt und warm: Warmlaufregler und Steuerdruck
„Gemisch im Brennraum“ meint, was wirklich verdampft und verbrennt. Kalt schlägt sich ein Teil des Sprits an den kalten Wänden nieder, darum braucht der kalte Motor mehr. Kennlinie und Zeiten vereinfacht, typische Werte.
Station 4KE-Jetronic: Mechanik plus Elektronik
Station 5Werkstatt: vom Symptom zur Ursache
Sollwerte sind typische Größenordnungen für K-Jetronic. Für dein Auto gelten immer die Werte aus dem Werkstatthandbuch. Achtung: Die Anlage steht unter Druck, und Benzin brennt. Manometer nur mit Schutzbrille anschließen, Druck vorher abbauen, keine Funken.