Der Vergaser
Kein Computer, kein Sensor, nur Luft, Druck und ein paar Messingdüsen. Trotzdem hat der Vergaser jahrzehntelang fast jedes Auto mit dem richtigen Gemisch versorgt. Hier siehst du, wie der Luftstrom das Benzin mitreißt, welche Tricks für Kaltstart und Gasgeben nötig sind und woran ein Mechaniker einen kranken Vergaser erkennt.
Station 1Das Venturi-Prinzip: Der Luftstrom reißt das Benzin mit
Beispiel: 1,3-Liter-Vierzylinder mit einfachem Fallstromvergaser, Lufttrichter 26 mm. Die Strömung ist stark verlangsamt gezeichnet, die Zahlen gelten für die echte Geschwindigkeit. λ = 1 heißt: genau so viel Luft, wie das Benzin zum Verbrennen braucht (etwa 14,7 kg Luft pro kg Benzin).
Station 2Die Systeme im Vergaser
Station 3Kalt, warm, Gasstoß, Vollgas, Bergpass
Beispiel: 1,6-Liter-Motor mit Registervergaser (zwei Stufen). Beim Kaltstart läuft die Zeit im Zeitraffer, damit du den Motor warm werden siehst. Gemisch „im Zylinder“ heißt: nur der Sprit, der auch wirklich verdampft ankommt.