E-Antrieb: warum ein Gang reicht
Ein Verbrenner braucht Kupplung, Leerlauf und sechs bis zehn Gänge. Ein Elektroauto fährt mit einem einzigen Gang von 0 bis über 200 km/h. Hier siehst du warum, wie die Kraft im E-Auto fließt (auch rückwärts beim Bremsen), wo der E-Motor im Hybrid sitzt und worauf die Werkstatt achten muss.
Station 1Volle Kraft ab null: zwei Kennlinien
Station 2Ein Gang gegen sechs: das Rennen
Modell: Heckantrieb, 55 % Last auf der Antriebsachse, Reifen-Haftbeiwert 1,0 (nass 0,7), Schaltpause Verbrenner 0,35 s. Der Verbrenner fährt mit schleifender Kupplung bei 3.000 U/min an. Typische Werte, kein bestimmtes Auto.
Station 3Der Antriebsstrang im E-Auto, vorwärts und rückwärts
Modell: 2.000 kg, je Motor 150 kW und 310 Nm, Untersetzung 9,04:1 (wie Tesla Model 3), Rekuperation bis 120 kW. Zahnräder in Zeitlupe, die Zahlen gelten für die echte Drehzahl.
Die Bauteile
Station 4Hybrid: Wo sitzt der E-Motor? P0 bis P4
Tipp: Du kannst auch direkt auf die Punkte P0 bis P4 im Bild klicken.
Station 5Werkstatt: typische Fehler und der Gebrauchtwagen-Check
Hochvolt: Orange heißt „nicht anfassen“
Alle Hochvolt-Leitungen und -Stecker sind orange. Hochvolt beginnt im Auto bei mehr als 60 V Gleichspannung oder mehr als 30 V Wechselspannung. Übliche E-Autos arbeiten mit etwa 400 oder 800 V.
Grundlage in Deutschland: DGUV Information 209-093. Wer was darf, legt der Betrieb fest, zusätzlich gelten die Herstellervorgaben.